Logo
Sport Da/He
02.02.2017

Das Derby steigt in Kirn

Waldböckelheim will sich für Vorspielniederlage revanchieren Pflichtsiege müssen für VfL und TTC her - Sorgen die TTF Bad Sobernheim für eine Überraschung - Damen-Teams vor schweren Aufgaben

Stehen Derbys an, wiederholt man sich gerne mit den Aussagen der „eigenen Gesetze“. Tatsache ist aber auch, dass dies immer wieder zutrifft. So wohl auch bei der brisanten Auseinandersetzung zwischen Kirn und Waldböckelheim und in der Bezirksliga darf man ebenfalls gespannt sein, ob die verstärkten TTF aus Bad Sobernheim bei der TTSG Niederhausen/Norheim zu einer Überraschung fähig sind. Wenn der Tabellenletzte an die Nahe kommt spricht man von„Pflichtsiegen“ für den VfL Bad Kreuznach und den TTC Laubenheim. Im Bestreben zu punkten werden den beiden Nahe-Damen-Teams wenig Chancen eingeräumt.

Erste Rheinlandliga. Kirn contra Waldböckelheim, in keinemem anderen Derby an der Nahe ist soviel Brisanz drin wie hier und auch diesmal kann das Spiel nicht mit normalen Maßstäben gemessen werden. Kirn ist nach Aussage von Heiko Kehl, Mannschaftsführer vom TuS Waldböckelheim, klar favorisiert. Sein Gegenpart, Michael Adam vom TTC Kirn, sieht das nicht so und weist auf das knappe Ergebnis vom Vorspiel hin, als Kirn nach 1:4 Rückstand noch mit 9:7, etwas glücklich, als Sieger von den Tischen ging. Zu gern möchte sich der TuS revanchieren und den Spieß diesmal umdrehen. Mit der Hereinnahme von Eckhard Wohlleben ins mittlere Paarkreuz ist man in der Rückrunde etwas besser aufgestellt und nach dem Sieg gegen den TTC Grenzau drei lebt die Hoffnung weiter auf den Klassenerhalt, ein Sieg in Kirn und der Traum wird realistischer.

Kirn hat zum Vorrundenabschluss etwas geschwächelt und Punkte liegen gelassen, die jetzt wieder hereingeholt werden sollen. Auch der TTC kann in Bestbesetzung antreten, denn der in der Vorrunde fehlende Michael Adam ist diesmal dabei. Wer kommt am besten ins Spiel, Tagesform, Nervenstärke usw., alles Kriterien die den Ausgang des Spiels entscheidend beeinflussen können. Zuschauer werden auf ihre Kosten kommen, wenn sie am Samstag ab neunzehn Uhr beim ersten Aufschlag dabei sind.

Zweite Rheinlandliga: Während der VfL Kreuznach/Rüdesheim, auf Platz vier liegend, sich in relativ sicheren Gefielden aufhält, ist der TTC Laubenheim dagegen, mit einem Punkt Rückstand, auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Um wenigstens vorläufig diesen Platz zu verlassen ist ein Sieg, gegen den Tabellenletzten TuS Schweich, am Samstag-Nachmittag Pflicht.

Gleicher Gegner am Abend für den VfL Kreuznach/Rüdesheim, der locker und ohne Zugzwang in diese Begegnung geht. Ein doppelter Punktgewinn und der VfL hat den Klassenverbleib fast sicher.

Erste Bezirksliga: Bewährungsprobe für die TTSG Niederhausen/Norheim, denn mit den TTF Bad Sobernheim kommt ein Gegner, der mit ihrem Neuzugang Sven Conrad, nicht zu unterschätzen ist. Nimmt die TTSG auch diese Hürde kann sie schon frühzeitig den Meisterschaftssekt kalt stellen, denn der Kreis der Mannschaften, die der TTSG vielleicht etwas anhaben könnten schmilzt auf ein Minimum. Spannend bleibt aber mit Sicherheit der Kampf um den Relegationsplatz Aufstieg. So spielt die TTG Waldalgesheim/Daxweiler am Samstag in Beltheim beim SV, der zwei Punkte hinter den WalDaxen liegt und mit einem Sieg gleichziehen kann. Auch der TV Oberstein kann davon profitieren und ebenfalls gleichziehen, vorausgesetzt er gewinnt sein Spiel beim VfR Simmern drei. Abstiegsduell in Oberreidenbach/Sien, wenn die TTSG Gastgeber der SG Reich-Michelbach ist.

Verbandsoberliga Damen: Nicht zufriedenstellend ist die Vorrunde für die beiden Damen-Teams von der Nahe verlaufen. Dachte man noch zu Beginn der Runde, dass nach den Anfangserfolgen diesmal die TTG Hargesheim/Roxheim nichts mit dem Abstieg zu tun hat, fand sie sich zum Abschluss der Vorrunde auf dem Relegationplatz wieder, von wo aus nun eine Aufholjagd gestartet werden soll. Ihr erstes Spiel zum Rückrundenauftakt bestreitet die TTG beim TTC Gelb-Rot Trier, gegen den man in der Vorrunde noch gewinnen konnte. Diesmal wird es schwieriger werden, ist doch der TTC, im Gegensatz zur Spielgemeinschaft auf Platz drei hochgeklettert und hat zudem Heimvorteil.

Einen Abgang in der Halbzeitpause haben die Monzinger Damen mit Sophie Gemmel zu verzeichnen, was die Spielstärke erheblich schwächt. Mit jetzt ständiger unterschiedlicher Aufstellung rechnen sich die Monzinger, laut Mannschaftsführerin Daniela Spreier, keine großen Chancen mehr auf den Klassenerhalt aus, auch wenn man im ersten Spiel Heimvorteil hat, denn mit der SG Weißenthurm- Kettig hat man einen, von zwei, Titelanwärter zu Gast.

Frank-D. Rentmeister

 

 


Zeitraum